30 Jahre TVA - Vereinsreise Appenzell

2. + 3. Juni: Pünktlich startet unsere Vereinsreise anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Turnvereins am Samstag morgen um 7.05 Uhr in Allmendingen mit 33 Turnerinnen und Turner. Der Chef von Straubhaar Carreisen, Stephan Straubhaar, chauffiert uns bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen in Richtung Ostschweiz. Nach einem ersten Kaffeehalt bei der Raststätte Thurau erreichen wir um 10.45 Uhr das Dorf Gais im Appenzellischen. Beim Bahnhof werden wir von Stefan, Adventure-Organisator «wind.ch» abgeholt, der uns auf einen 20-minütigen Fussmarsch zu seinem Hof oberhalb von Gais führt. Dort werden wir von seinen Helfern Hans und Rolf und einem herrlichen Ausblick auf die Berge erwartet. Als erstes erklärt uns Hans die Bergwelt vom Alpsteingebirge. Nun bestreiten wir in drei Teams (Rüebli, Baumnüsse & Äpfel) den Appenzeller Cup und messen uns in Balance, Holz sagen, Nageln, Klettern, «Buurechegle» (Gummistiefel-Zielwerfen) Insellaufen und einem Quiz übers Appenzellerland. Natürlich alles auf Zeit und mit viel Gelächter! Das Team Rüebli ist schon bald sehr überzeugt, dass sie die Sieger sein werden - und sie sollten recht behalten; 1. Team Rüebli, 2. Team Baumnuss , 3. Team Äpfel. Alle werden mit einem feinen Biberli und einem Appenzeller Alpenbitter belohnt. Da wir mit der Zeit bereits in Verzug sind, gehts mit flottem Schritt zurück zum Car und sofort geht die Fahrt weiter nach Brülisau, wo wir uns mit Sack und Pack um 16 Uhr auf die 2-stündige Wanderung nach Bollenwees begeben. Schon bald wird uns klar, dass dies nicht eine leichte Wanderung werden wird, die Steigung ist immens und brachte so manchen von uns an seine Grenzen. Das Motto war klar: «Grind abe u loufe» – ja nicht voraus schauen!

 

Die Schnellsten erreichen den Berggasthof Bollenwees bereits nach 1Std.20 Min. Die Aussicht von der Terrasse auf den Fählensee und das Alpsteingebirge entschädigt uns jedoch schnell für die Strapazen der Wanderung und so erholen und stärken wir uns bei einer Flasche Quöllfrisch. Nachdem die Zimmer verteilt worden sind und die Schweissperlen mit einer herrlichen Dusche verschwunden waren, wird uns bereits das Nachtessen serviert. Das Menu ist eine Bündner Gerstensuppe, Salat, Rösti mit Gschnätzletem und ein feines Dessert und das «bis gnue» ! Es hat hervorragend geschmeckt! Den restlichen Abend verbringen wir mit Jassen, einem Schwatz auf der vom Mond beleuchteten Terrasse oder im Föhrenholzbad (Hot Pot).

 

Am Sonntag morgen wird bereits vor 7 Uhr Tagwach gemacht und nach dem stärkenden Frühstück sind die ersten um 8 Uhr Richtung Tal losgezogen. Leider hat das liebe Wetter nicht bis Mittag gehalten und so müssen wir in strömendem Regen nach Brülisau wandern. Nachdem um 10.30 Uhr alle beim Hotel Krone angekommen sind und sich trockene Kleider angezogen haben, geht`s mit dem Car nach Appenzell wo wir uns über den Mittag das schöne Städtchen ansehen können, dies notabene wieder bei herrlichem Sonnenschein! Anschliessend besuchen wir die Appenzeller Destillerie. Nach einem Kurzfilm über die Firma Appenzeller Alpenbitter, dürfen wir einen spannenden Rundgang durch die Produktion machen und erfahren, dass der Appenzeller Alpenbitter aus 42 verschiedenen Kräutern hergestellt wird, welche wir in einem Raum riechen, fühlen und anschauen können. Anschliessend an den Rundgang dürfen wir die verschiedenen «Wässerchen und Kräuterchen» degustieren und im eigenen Laden auch kaufen. So mancher Teilnehmer macht nun Werbung mit dem gelben Appenzeller Plastiksack! Alle Teilnehmer erhielten dort auch ein Erinnerungsgeschenk an die Vereinsreise in Form eines mit lokalen Leckereien gefüllten Stoffsäckli.

 

Die Weiterfahrt führt uns zum Kurort Jakobsbad, wo wir einen stündigen Aufenthalt mit einer mehr oder weniger rasanten Rodelfahrt verbringen. Leider zeigt sich das Wetter wieder von der schlechten Seite und wir beschliessen etwas früher die Heimfahrt anzutreten.

 

Stefan fährt uns via Passhöhe Wasserfluh, Uznach, Zürich in Richtung Heimat wo wir um 19.30 Uhr müde aber mit vielen schönen Erinnerungen ankommen. Wir bedanken uns bei Urs und seiner Frau Monique ganz herzlich für die Organisation dieser unvergesslichen Vereinsreise; es het gfägt!

 

Anita Glardon

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